{"id":9808,"date":"2024-03-02T04:00:00","date_gmt":"2024-03-02T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/?p=9808"},"modified":"2024-03-05T12:57:03","modified_gmt":"2024-03-05T12:57:03","slug":"vulkanmission-klappe-die-zweite-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/vulkanmission-klappe-die-zweite-2\/","title":{"rendered":"Vulkanmission, Klappe die Zweite"},"content":{"rendered":"<h4>KLINGE-LINGE-LINGE-LING!<\/h4>\n<p>Morgenstund hat bekanntlich Gold im Mund. Noch etwas benommen von dem nur dreist\u00fcndigen Schlaf, ging es mit gepackten Taschen zum Bus. Mit deutscher P\u00fcnktlichkeit sa\u00dfen wir 5 Minuten vor Abfahrtszeit auf unseren Sitzen. Doch wer lie\u00df sich noch knapp 20 Minuten Zeit und hatte noch die H\u00e4lfte vergessen? Richtig! Die Bande Chinesen. Dieses Volk kann einem den letzten Nerv rauben! Bei uns fingen sie bereits fr\u00fch am Morgen damit an. Knapp 30 Minuten ging es bis zum Fu\u00dfe des Vulkans <em>Ijen<\/em>. Dort angekommen bekam jeder von uns seine eigene Gasmaske ausgeh\u00e4ndigt. Diese sollte bei Eintritt in das Kratergebiet vor den benebelnden Schwefeld\u00e4mpfen sch\u00fctzen. Dazu bekam noch jeder ein paar Schutzbrillen und wer keine hatte, eine Stirnlampe, da es ja mitten in der Nacht war. Drei mal d\u00fcrft ihr raten wer die Anweisungen nicht verstanden hat und eine halbe Stunde ben\u00f6tigte, um loslaufen zu k\u00f6nnen\u2026 die Chinesen! Zusammen mit Sven, einem Niederl\u00e4nder aus unserer Gruppe, teilten wir dem Guide mit, dass wir schon einmal vorangehen w\u00fcrden und vermerkten, dass der Treffpunkt<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>um 7:00 Uhr wieder an unserem Bus sein sollte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video height=\"1080\" style=\"aspect-ratio: 1920 \/ 1080;\" width=\"1920\" autoplay controls preload=\"auto\" src=\"https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7654-1.mov\"><\/video><\/figure>\n\n\n<h4>\u00a0<\/h4>\n<h4>Menschlich arg fragw\u00fcrdig!<\/h4>\n<p>Der Aufstieg im Dunkeln, umgeben von Hunderten von Menschen, war wirklich eine enorme Herausforderung. Die k\u00f6rperlichen Strapazen mal bei Seite gepackt, waren es vor allem die Vielzahl an Menschen die diesen Aufstieg zu einer Tortur machten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch der zweist\u00fcndige Aufstieg hatte noch eine ganz andere Belastung f\u00fcr uns parat, eine, mit der wir nie gedacht h\u00e4tten sie in solch einem Ausma\u00df je erleben zu m\u00fcssen. Diese Belastung hie\u00df Mensch! Besser gesagt, die psychische Auseinandersetzung mit dem, was Menschen dort getan haben und was Menschen dort angetan wurde. Ich denke, wir m\u00fcssen dazu jedoch ins Detail gehen. Am Fu\u00dfe des nahezu immer 45\u00b0 emporsteigenden Vulkans gab es eine Reihe an Einheimischen, die einen Transport f\u00fcr umgerechnet 60,-\u20ac anboten. Der Transport sieht in etwa so aus: eine umgebaute Schubkarre, frisiert mit Armlehnen und einem breiten Sitzpolster, wird von zwei schmalen Indonesiern fortbewegt. Einer von beiden schiebt dabei von hinten den mit einem Menschen beladenen Karren den steilen Berg empor, w\u00e4hrend der andere mit einer Art Seil und einem Stofftuch dazwischen den Karren vorne weg zieht, wie ein Pferd, dass sein Geschirr um den Nacken gebunden hat.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Dieser Anblick kostete uns eine Menge Kraft. Der blo\u00dfe Drang, einzugreifen, diese Wesen von ihren Sitzen zu zerren, um ihnen die Meinung zu geigen, ihnen das Handy aus der Hand zu schlagen, welches sie stets so fest umklammern, als ob ihr unwichtiges Leben davon abhinge, diesen Drang zu unterbinden, erforderte eine Konzentration, mit der wir nie gerechnet h\u00e4tten. Gena platze dann aber doch einmal der Kragen und ich musste sie zur\u00fcckhalten nichts Falsches zwischen all den Menschen zu machen. Die Machtlosigkeit nichts dagegen tun zu k\u00f6nnen, brachte uns fast zum platzen! Noch nie hatten wir uns so sehr f\u00fcr unsere eigene Art auf Reisen gesch\u00e4mt! Es war ein wahres Trauerspiel die optionslosen Indonesier in solch einer Lage sehen zu m\u00fcssen. Geld regiert die Welt! Das zeigten uns all die Hunderten Chinesen, die sich diesen Aufstieg mit ihrem Geld und der k\u00f6rperlichen Selbstzerst\u00f6rung der Einheimischen erkauften.<\/p>\n<p>Nach einem knapp 2 st\u00fcndigen Aufstieg erreichten wir dann endlich den Krater. Ein unheimlicher Anblick in die Tiefe. Immer noch in Stock finsterer Nacht, bot sich uns ein Anblick wie in einen Ameisenhaufen. Die ganzen Stirnlampen von weit oben zu sehen, wie sie sich in Linien durch den Krater zogen, wirkte fast schon surreal. Nun war auch f\u00fcr uns die Zeit gekommen den Abstieg zur Blauen Flamme zu wagen. Aber was f\u00fcr ein Gedr\u00e4ngel und Geschupse! Keiner der vielen Asiaten um uns herum verstand auch nur im Ansatz, was es bedeutet eine gewisse Ordnung einzuhalten! In diesem Moment w\u00fcnschten wir uns, dass alle Asiaten Japaner w\u00e4ren, denn dann w\u00e4re es hier mit Anstand und Respekt zu seinen Mitmenschen vorangegangen. So jedoch, sprangen manche wild in eine Art Nebenweg und brachten damit immer wieder kleine und gro\u00dfe Steine ins Rollen. Man kann hier wirklich von Gl\u00fcck reden, dass Niemandem ernsthaft Schaden zugef\u00fcgt wurde, durch all die hinunterfallenden Steine!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Unten angekommen, sp\u00fcrte man die dichten Schwefelschwaden um sich herum. Das Atmen viel schwerer und die Augen brannten trotzt Schutzbrille. Jeder versuchte nun seine Atemmaske fest ans Gesicht zu pressen. Wir ben\u00f6tigten eine kleine Zeit, um die sagenumwobene Blaue Flamme ausfindig zu machen, doch dann sahen wir sie! Und es war \u2026 unterw\u00e4ltigend. Massen von Menschen schoben sich vor die doch recht klein geratene Flamme und posierten mit allem was zu geben war. Oberk\u00f6per frei und nur im BH standen die jungen asiatischen Frauen inmitten der starken Schwefelwolken. Gesund war DAS definitiv nicht! Unsere Aufmerksamkeit schwenkte schnell zu dem See, der inmitten des Vulkankraters lag. Er wirkte mystisch mit all dem vielen Nebelschwaden und der leichten Lichtstreuung der vielen Stirnlampen.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video height=\"1080\" style=\"aspect-ratio: 1920 \/ 1080;\" width=\"1920\" autoplay controls preload=\"auto\" src=\"https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7659.mov\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-id=\"9810\" src=\"https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7663-1024x576.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9810\" srcset=\"https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7663-1024x576.jpeg 1024w, 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\/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n<h4>\u00a0<\/h4>\n<h4>Hoch, runter und warten?!<\/h4>\n<p>Der starke Schwefelgeruch zwang uns schon bald wieder hinaus aus dem Krater des <em>Ijen<\/em>. Oben angekommen, betrachteten wir Teile des Sonnenaufgangs, der die Natur um uns herum in warmes Morgenlicht tunkte. Ein wirklich majest\u00e4tischer Anblick bot sich uns. Auf unserem Weg nach unten, warteten schon die Indonesier mit ihren W\u00e4gen auf Kundschaft. \u201eLamborghini , Ferrari, Porsche\u201c riefen sie den Leuten entgegen. Wir mussten \u00fcber den Eifer der M\u00e4nner das ein oder andere mal l\u00e4cheln. Trotz all der Strapazen hatten sie stets ein m\u00fcdes L\u00e4cheln auf den Lippen. Als dann die ersten Asiaten an uns vorbeigeschoben wurden, entschlossen wir uns bei jedem ein abwertendes Gesicht zu machen und es mit dem Handy zu filmen. Ob diese Leute es trotz allem verstanden haben, wagen wir stark zu bezweifeln. Unten angekommen, nat\u00fcrlich p\u00fcnktlich um 6:45, bekamen wir unser Fr\u00fchst\u00fcck ausgeh\u00e4ndigt. Eine kleine,leckere Banane, ein weiches Br\u00f6tchen und ein gekochtes Ei, sollte unsere St\u00e4rkung nach diesem Kraftakt sein. Wir wussten jedoch, dass wir in k\u00fcrze M\u00f6glichkeiten f\u00fcr ein vollwertiges Mittag haben w\u00fcrden und genossen somit unsere kleine Mahlzeit. Die Zeit verstrich und wir wunderten uns zunehmend wo der Rest unsere Gruppe bleibt. Es vergingen 10 min., 20 min., 30 min., 40 min. und so langsam wurden wir hibbelig. Der Grund daf\u00fcr: unsere F\u00e4hre nach Bali sollte um 9:15 abfahren. Bis dorthin ben\u00f6tigten wir jedoch noch eine gute 1,5 Stunde. Es war bereits 7:40 und wer rechnen kann, der merkt, es wird langsam knapp. Die Zeit verstrich weiter und weiter. Inzwischen waren 1,5 Stunden vergangen, die Ortszeit betrug 8:30 und ihr k\u00f6nnt euch nicht vorstellen welche Hitze sich in meinem inneren aufstaute. Gegen 9:00 schlurften die Chinesen in aller Seelenruhe zu unserem Bus. Unser verzweifelter Tourguide Nana sch\u00fcttelte nur mit den Kopf und versuchte sich mehrere Male bei uns zu entschuldigen. Er sagte, dass es leider normal sei mit diesen Leuten und sie es einfach nicht verstehen.<span class=\"Apple-converted-space\"> Wir m\u00f6chten nicht f\u00fcr alle Chinesen sprechen, doch die paar Hundert, welche uns begegnet sind, ergaben schon ein sehr schockierendes Bild!\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit Vollgas ging es nun die Stra\u00dfen entlang zum Hafen um uns noch irgendwie rechtzeitig zur 10:00 F\u00e4hre zu bekommen. Unser Fahrer ist wirklich ein Magier gewesen und schl\u00e4ngelte sich unfallfrei durch den dichten Verkehr. 10:10 Uhr kamen wir am Hafen an und wurden durch alle Wege durchgelotst um es noch rechtzeitig zu schaffen. Tats\u00e4chlich erreichten wir die F\u00e4hre und die 45 min\u00fctige \u00dcberfahrt nach <em>Bali<\/em> konnte beginnen.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-id=\"9833\" src=\"https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7708-1024x576.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9833\" srcset=\"https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7708-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7708-300x169.jpeg 300w, https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7708-768x432.jpeg 768w, https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7708-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7708-2048x1152.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/figure>\n\n\n<h4>\u00a0<\/h4>\n<h4>Eine Insel mit Kultur und Charme<\/h4>\n<p>Auf <em>Bali<\/em> angekommen begr\u00fc\u00dften uns im Wasser bereits bunte Fische aller Art. Zu Fu\u00df ging es zum nicht weit entfernten Busbahnhof und auch dort wurde nach kurzem Failschen zeitnah ein Bus gefunden, der uns nahe zur Unterkunft f\u00fcr die heutige Nacht brachte. Die Busfahrt war \u00fcberw\u00e4ltigend sch\u00f6n! An einer K\u00fcstenstra\u00dfe entlang ging es einmal quer durch Bali. Von West nach Ost dauerte es nur knapp 4,5 Stunden. Was wir an Landschaft und Architektur dabei zu sehen bekamen ist wirklich etwas ganz besonderes. Nahezu jedes Haus hat einen Gebetsplatz im hinduistischen Stil. Noch dazu die gr\u00fcnen Weiten ins Innland mit einer malerischen Gebirgskette im Hintergrund. All dies machte die Busfahrt zu einer Art Kinobesuch. Wir reisten immer noch zusammen mit Sven und uns konnte man wohl allen die M\u00fcdigkeit im Gesicht ansehen! \ud83d\ude00 Im Hostel angekommen bestellten wir erst einmal etwas zu essen, ehe wir uns nach etwa 19 Stunden auf den Beinen ins Bett fallen lie\u00dfen.<span class=\"Apple-converted-space\"> Gute Nacht!\u00a0<\/span><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7728-576x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9844\" srcset=\"https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7728-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7728-169x300.jpeg 169w, https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7728-768x1365.jpeg 768w, https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7728-864x1536.jpeg 864w, https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7728-1152x2048.jpeg 1152w, https:\/\/www.genotrotter.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_7728-scaled.jpeg 1440w\" sizes=\"(max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Tag begann mit einer knapp einst\u00fcndigen Fahrt zum Hafen im Osten von <em>Bali<\/em>, dort sollten sich nach knapp 40 min\u00fctiger Fahrt mit dem Boot unsere Wege f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit trennen \u2026<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KLINGE-LINGE-LINGE-LING! Morgenstund hat bekanntlich Gold im Mund. Noch etwas benommen von dem nur dreist\u00fcndigen Schlaf, ging es mit gepackten Taschen zum Bus. Mit deutscher P\u00fcnktlichkeit sa\u00dfen wir 5 Minuten vor Abfahrtszeit auf unseren Sitzen. Doch wer lie\u00df sich noch knapp 20 Minuten Zeit und hatte noch die H\u00e4lfte vergessen? Richtig! Die Bande Chinesen. 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